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Guitavio – das klingt nach Süden, Sonne und Oliven – ist es aber nicht.
Entstanden ist die Gruppe 1987 im hohen Norden – in Westerland bzw. Kiel. Der Name bezieht sich auf die Instrumente, die die Gründungsmitglieder spielen, nämlich G(u)itarre und Violine.
Guitavio machte erstmals von sich reden, als die Gruppe 1987 den 1. Platz bei einem Sylter Musikwettbewerb gewann. Seither hat es in der Formation viele Veränderungen gegeben. GUITAVIO 2008 – das sind:
Coretta v. Behr (Gesang), Erk Böteführ (Gitarren, Gesang), Ronald Kowalewski (Bass, Gesang) und Markus Zell (Schlagzeug, Percussion). Gelegentlich unterstützt wird Guitavio von Marion Heise (Akkordeon, Viola, Gesang) und Diedrich v. Behr (Percussion)
Sieben CDs hat Guitavio mittlerweile veröffentlicht, Konzerte im In- und Ausland gegeben, Auszeichnungen erhalten und Radio- und Fernsehauftritte gemacht.
Bereits seit einigen Jahren arbeitet Guitavio mit dem Texter Paul Thomas zusammen. Der gebürtige Engländer lebt seit Mitte der 90 Jahre in Israel. Guitavio hat in den letzten Jahren exklusiv eine Vielzahl seiner Songlyrics vertont und bereits auf CD veröffentlicht.
Diese Lieder werden dargebracht in folkigen, poppigen, jazzigen oder auch rockigen Arrangements auf meist akustischen Instrumenten: Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein qualitativ hochwertiges Bühnenprogramm mit einer Musik, die eigenwillig ist, so temperament- wie gefühlvoll und immer spannend.
Zum besonderen Interesse der Gruppe gehört die stilübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Musikern und Bands. 2002 gab Guitavio in Kiel ein gemeinsames Konzert mit Deutschlands bekanntestem Bluesmusiker, Abi Wallenstein, unter dem Motto „Folk meets Blues“. 2004 gingen die Musiker mit der dänischen Folk-Band Drownes & Bellows auf Tour. Immer wieder kam es bei CD-Aufnahmen und auch bei Konzerten zu Treffen mit klassischen Musikern. Im November 2004 durfte Guitavio das einzige Deutschlandkonzert der britischen Folk-Rock Legende Fairport Convention eröffnen.
Die Brunsbütteler Zeitung berichtet über eine „exzellent zubereitete Stil-Melange“ und die Norddeutsche Rundschau verlieh den GUITAVIO-Konzerten ein „Gütesiegel“. Mit diesem Urteil steht die Rundschau nicht allein da. Die Kieler Nachrichten schrieben: „Unsichtbare Fäden der Verständigung und des musikalischen Einverständnisses spannten sich unter den Musikern und zogen das Publikum aus der Realität in eine herrliche Traumwelt. Schöner hätte das erste Konzert des Jahres kaum sein können.“ Wiederum die Kieler Nachrichten weisen Guitavio als ein „hervorragend eingespieltes Folk-Ensemble aus,“ das, so der Bad Bramstedter Anzeiger, „das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss.“ Der Bremer Weserkurier charakterisierte die Musik von Guitavio als „überzeugend eigenwilliges Menü“.
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