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Tagebuch

26.07.2010

Guitavio bei der Altonale am 19.6.2010

Das Wetter zeigte sich leider nicht von der besten Seite bei diesem Open-Air- Ereignis: Es regnete immer wieder. Dies hielt die Leute jedoch nicht davon ab, stehen zu bleiben und den Klängen von Guitavio zu lauschen. Man stellte sich einfach in kleinen Gruppen irgendwo unter….
Zum ersten Mal war Natalie Böttcher am Akkordeon zu hören. Neben vielen bekannten Liedern hatte Guitavio einen Song im Programm, der mir vorher schon als Ohrwurm versprochen worden war. Ich wurde nicht enttäuscht. „Cream in my Coffee“ ist ein wirklich schönes Lied, das zum Tanzen und Mitsingen einlädt. Und wieder einmal war dann „Save the Whales“ der Moment, wo alle mitgesungen und geklatscht haben (dann endlich bei strahlendem Sonnenschein). So ging leider viel zu schnell ein schöner Nachmittag zu Ende.

Andrea Husmans

25.07.2010

Am 8.5. spielte Guitavio im Kellinghusener HDJ im Rahmen einer Einweihung.
Etwas ungewöhnlich an diesem Konzert war die Besetzung der Band: Schlagzeuger Markus Zell hatte eine anderweitige Verpflichtung, deshalb durften wir an der Cajon Didi von Behr lauschen. Am Akkordeon war erstmalig Hella Matzen-Lembcke mit dabei. Das Publikum hat viel gelacht, geklatscht und spätestens bei „Save the Whales“ auch kräftig mitgesungen. Für die Zugabe holten Guitavio dann „Samt und Saitig“ auf die Bühne. Der gelungene Abschluss eines schönen Konzertnachmittags.

Andrea Husmans

31.03.2010

Natürlich konnte man in der Erwartung dieses Konzertes ein bisschen traurig sein, denn es sollte Marions Heises letztes als Mitglied von Guitavio werden. Es wurde Marion bereits im letzten Jahr klar, dass ihr enger Zeitrahmen die Mitwirkung bei Guitavio einfach nicht mehr erlaubt.
Dennoch wurde der Abend im Andersen-Hues in Risum-Lindholm nahe bei Niebüll ein sehr, sehr schöner. Die Gruppe ließ sich den Spielspaß nicht nehmen und es schien, dass unsere Musik auch dem Publikum viel Freude bereitet hat. Ein paar Tränen kullerten dann doch noch, als Coretta Marion offiziell vor der zweiten Zugabe verabschiedete. Aber das muss auch so sein.

Ein Wiedersehen gab es für mich mit alten Fans, die ihr erstes Guitavio-Konzert 1990 auf Sylt besucht hatten. Große Freude auch, dass Anker Hintze von den Drones & Bellows, mit denen wir 2004 eine kleine Tour gemacht hatten, ins Andersen-Hues kam. Zwei Wochen zuvor hatte ich die Drones in Kiel getroffen, wo sie ein tolles Konzert mit Brian McNeill im Hof Akkerboom gegeben hatten. Es wäre schön, mal wieder was gemeinsam zu machen.

Erk Böteführ

11.03.2010

Am 11. Februar spielte Guitavio im "Alten Zolln" in Lübeck. Als wir ankamen, war der Aufbau breits in vollem Gange. Es galt, alle Instrumente und Personen auf einer sehr kleinen Fläche unterzubringen. Um 21 Uhr begann dann ein sehr schönes Konzert mit vielen bekannten Liedern, wie zum Beispiel "The Glory Days" oder auch "Do we really wanna know". Insgesamt spielten Guitavio 3 Sets und beendeten um Mitternacht das Konzert mit einer besonders schönen Fassung von "It`s time to go". Der ganze Raum war dunkel, nur die Kerzen brannten und wir durften einer komplett akustischen Version des Liedes lauschen. Dies war für mich ein harmonischer Abschluss eines gelungenen Konzertes.

Andrea Husmans

31.12.2009

Ein denkwürdiger Abend war das im Hamburger Cotton Club. Die vorgegebene Spielzeit von 3 1/2 Stunden erforderte ein längeres Programm als üblich. Und so fanden sich im Programm Stücke, die wir seit längerem nicht mehr gespielt hatten wie "Let My Love Open the Door","Gone at last","Shaky Ground" oder "The Hunter".
Die engen Bühnenverhältnisse stellten uns vor einige Herausforderungen, ein bisschen improvisiert mag vieles gewirkt haben, aber letztlich überwogen bei weitem Spielfreude und Spaß. Wir haben uns sehr gefreut, dass Uli Rademacher gekommen war und mit seinem exzellenten Harp-Spiel unseren Auftritt enorm bereicherte. Vielen Dank an das tolle Publikum, das uns wunderbar duch den Abend getragen hat. Mit ein wenig Glück werden wir im Herbst 2010 wieder im Cotton zu hören sein. Freuen wir uns darauf!

Wir wünschen allen Fans und Hörern ein glückliches, gesundes, erfolgreiches 2010. Es wäre schön, wenn wir uns irgendwo wieder sehen.

Erk Böteführ

05.10.2009

Am letzten Sonntag machte ich mich bei tollem Wetter auf den Weg nach Kiel zum Hof Akkerboom. Ich kam leider erst mit Verspätung an und vernahm schon von weitem mir vertraute Musik. Es konnte nur Guitavio sein.
Der Saal war gut gefüllt, alle Plätze besetzt. Die gute Stimmung war sofort zu spüren, sowohl von Seiten der Band als auch von Seiten des Publikums, welches fleißig klatschte und mitsang. Es waren viele Lieder des letzten Albums und auch einige neue Songs im Programm. Nach zwei Stunden, die viel zu schnell vorbei waren, beendeten Guitavio mit "It`s time to go" als Zugabe das Konzert unter viel Applaus.
Nach dem Abbau haben wir dann (leider ohne Markus) noch einen netten Abend gemeinsam verbracht.
Ich möchte euch DANKE sagen für einen ganz tollen Tag.

Andrea Husmans

17.09.2009

Ein Konzert dieses Mal zu morgendlicher Stunde. Die Museumsscheune "Langes Tannen" in Uetersen ist eine echte Entdeckung für uns. Morgens gegen 9.00 Uhr fahren wir in die wunderschöne Anlage. Wir können glücklicherweise direkt vor der herrlichen Museumsscheune, die als Kunstgalerie und als Konzertraum dient, entladen.
Um 11.00 Uhr beginnt das Konzert vor gut einer gefüllten Kulisse. Unser neues Programm läuft hervorragend, auch wenn sich an manchen Stellen noch Unsicherheiten einschleichen. Aber Musik und Einstellung stimmen, da kann nicht viel schief gehen.

16.06.2009

Am Pfingstwochenende feierte unser ehemaliger Keyboarder Stefan Pauleit seinen 50igsten Geburtstag. Zu diesem Anlass lud er den langjährigen Guitavio-Texter Paul Thomas ein, der es sich nicht nehmen ließ, Stefan und die Musiker von Guitavio einmal persönlich kennen zu lernen. Mit ihm und seinen Sohn Golan haben wir zwei tolle Tage verbracht.
Aber nicht nur Besuch aus Israel/ England kam. Ehemalige Guitavio-Musiker aus verschiedenen Teilen Deutschlands folgten Stefans Einladung, so dass tatsächlich an diesem Tag u.a. die Guitavio-Urbesetzung mit Claudia, Hans-Peter, Stefan und Erk von 1987-1990 auf der Bühne stand und einige Songs von damals spielte - übrigens ohne große Probleme. Das Üben hatte sich gelohnt.
Auch der nächste Tag hatte es in sich. Stefan hatte eine Kanu-Tour auf der Eider organisiert, die nicht hätte besser laufen können und die neben der sportlichen Betätigung noch einmal viel Gelegenheit zum Reden gab.
Abends trafen wir uns in einem Restaurant, wo wir dann auch unsere ("zufällig")
mitgebrachten Instrumente auspackten und für Paul noch einige neuere Songs spielten, die er mit uns zusammen geschrieben hat.
Stefan, Du hast mit diesem Wochenende etwas geschaffen, dass uns sicherlich in unserer Erinnerung noch sehr lange begleiten wird. Vielen Dank!

Erk Böteführ

14.05.2009

Itzehoer Kulturnacht 2009 - Guitavio im Cafe Bistro "Eckpunkt. Das bedeutete für uns eine kleine Bühne, auf der wir erst einmal lernen mussten zu stehen, ohne ständig unsere Mitmusiker zu stoßen. Hatten wir im ersten Teil noch mit den speziellen Bedingungen zu kämpfen, so kamen wir ab dem 2. Set bestens in Fahrt und haben mit viel Spiellaune in vier Sets bis fast 1.30 Uhr gepowert. Da Marion an diesem Abend sich hätte zweiteilen müssen (sie spielt auch bei Novembergelee), hatten wir Christian Hönniger an der Blues-Harp aus Hannover gebeten einzuspringen. Bestens vorbereitet hat er einen tollen Job gemacht. Vielen Dank, Christian. Das war große Klasse!
Die Kulturnacht hat ein ganz besonderes Flair und wir freuen uns darauf, wenn wir (wahrscheinlich) 2011 wieder dabei sind.

28.02.2009

Als am 13. Februar mit aller Macht der Winter zurückkehrte, befürchteten wir, dass wir am Abend im Itzehoer Kulturhof vor leeren Rängen spielen würden. Dem winterlichen Treiben zum Trotz durften wir uns über ein volles Haus freuen. Vielen Dank an alle, die sich trotz der Widrigkeiten zu unserem Konzert aufgemacht haben.
Das liebevolle und warme Ambiete des Kulturhofs ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Und wir freuen uns, dass wir in diesem Saal spielen dürfen. Vom ersten Ton an ist Guitavio präsent und wir fühlen uns an diesem Abend einfach gut. Und in diesem Saal gibt es immer wieder die Momente, die man selbst als geradezu magisch empfindet, Momente, in denen man sich mit seiner Musik eins fühlt, Momente, die man einfach genießt. Mehr kann man als Musiker eigentlich nicht wollen.
Bedanken möchten wir uns für die zahlreichen positiven Rückmeldungen. Mit so viel Rückenstärkung versehen, freuen wir uns auf viele weitere Konzerte.

31.12.2008

2008 war sicher kein großes Konzertjahr für Guitavio. Aber die neue Besetzung hat sich mittlerweile gut eingespielt. Wir sind sehr kreativ, haben ein neues,sehr erfolgreiches Programm auf die Bühne gebracht und eine ganze Reihe von neuen Songs in Arbeit. Eigentlich steht einer neuen CD von Guitavio nicht mehr so viel im Wege. Mal schauen, was 2009 bringt.
Vor allem aber wünschen wir uns weiterhin viel Spaß am Musizieren, einen schöpferischen Geist und schöne Konzertabende.
Euch wünschen wir ein gesundes, erfolgreiches und zufriedenes 2009.

Erk Böteführ

01.12.2008


Den Musiker und den Zuschauer erwartet im Hüttener Krug ein einzigartiges Ambiente. Wenn man in den Saal der ehemaligen Gaststätte geht, muss man durch das Wohnzimmer der Familie Schmidt, das fast einer Bibliothek gleicht. Das Ehepaar Schmidt hat sich bereits vor Jahren entschlossen, kulturelles Leben mittels einer Vielzahl von Veranstaltungen in ihr Haus zu holen. Dass ihre Initiative funktioniert zeigt sich daran, dass wir vor vollem Haus spielen durften.
Wir haben diesen Abend überaus genossen und ich denke, das Publikum hat uns den Spielspaß angemerkt. Und so war für uns das letzte Konzert 2008 ein gelungener Jahresabschluss.
Uns hat sehr gefreut, dass unsere ehemalige Geigerin Ute Pauleit zusammen mit ihrem Sohn Joran das Konzert besuchte – nach 17 Jahren zum ersten Mal als Zuschauerin.

10.11.2008

Zum ersten Mal in der SternChance in Hamburg. Und was habe ich diesen Ort gesucht. Schließlich geleitete mich Kowa per Handy dann dorthin. Durch diese Verzögerung verlief der Aufbau recht hektisch, zumal nicht alles so funktionierte, wie es sollte. Um 20.15 aber legten wir los und es zeigte sich, dass Guitavio in neuer Besetzung sich immer besser einspielt. Nach zwei Stunden 15 Minuten beendeten wir ein gutes Konzert.
Dieser Abend hielt zwei Überraschungen für uns bereit. Die eine war unser ehemaliger Bassist Tobi, der uns in der SternChance besuchte.
Die andere war ein fulminantes Essen, dass uns der Koch bereitet hatte und der auf diese Weise für einen sehr gemütlichen Ausklang sorgte.

Erk Böteführ

16.08.2008

Sehr kurzfristig fiel die Entscheidung auf dem Gelände des Cafe Susa in Kellinghusen ein Konzert zu geben. Trotz des engen Zeitrahmens lief die Werbung optimal, so dass sich am Samstag, den 9. Aug. trotz Ferienzeit ca. 100 Besucher einfanden. Sogar der Regen gönnte sich eine sechsstündige Pause und ließ der Sonne einen großen Auftritt. Diese Zeit genügte, um aufzubauen, zu spielen und wieder abzubauen.
Dieser Abend wird uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben, denn wir konnten uns nicht erinnern, jemals auf einer Wiese vor bewaldeter Kulisse gespielt zu haben. Je dunkler es wurde, desto mehr tauchten die Scheinwerfer die Szenerie in ein atmosphärisches Licht.
Einen kleinen Eindruck von diesem Abend bieten zwei Videomitschnitte, die man sich bei bei www.youtube.com unter dem Suchwort Guitavio ansehen kann.

Erk Böteführ

09.07.2008

Endlich wieder auf der Bühne!
Mit zwei Auftritten meldet sich Guitavio zurück. Am 28.06. durften wir den "Samstalk" in Barmstedt musikalisch begleiten. Dort hatten wir die Gelegenheit, vor einem großen Publikum eine ganze Reihe neuer Songs zur Uraufführung zu bringen. Ich würde sagen: Premiere gelungen!

In der darauffolgenden Woche dann ein ganzer Abend in Neustadt/ Rettin. Hier gab es dann angesichts so vieler neuer Lieder doch ein paar Unsicherheiten im ersten Set. Die wichen dann aber in der zweiten Hälte des Konzertes, so dass wir kraftvoll auf die Höhepunkte unseres Konzertes zusteuern konnten. Für diejenigen, die Guitavio kannten, barg unser Auftritt sicherlich ein paar Überraschungen. Der Sound hat sich unter der Mitwirkung von Markus Zell (Schlagzeug) und Marion Heise (Akkordeon, Bratsche) hörbar verändert. Poppiger, rockiger? Das mag der Zuhörer selbst entscheiden.

Erk Böteführ

31.12.2007

2007 war ein Jahr mit tollen, sehr intensiven Momenten. Vielen Dank all denen, die in unsere Konzerte gekommen sind und/ oder unsere CDs gekauft haben und auf diese Weise zu manchem Glücksgefühl beigetragen haben.

Wir wünschen ein wunderbares 2008

09.12.2007

Es war ein würdiges Konzert, mit dem Ute ihre Zeit als Mitglied von Guitavio beenden durfte. Guitavio präsentierte sich von an Anfang aufgeweckt - nicht zuletzt dank der Unterstützung von Markus Zell, der geradezu sprühte vor Spiellaune. Und was für ein Genuß bei einer ganzen Reihe von Liedern, die klangliche Dichte eines Streichquartetts genießen zu dürfen. Vielen Dank an Meike, Marion und Sabine, dass ihr geholfen habt, diesen Abend so unvergesslich zu gestalten.
Vielen Dank auch an das Team des haus13 in Elmshorn, durch dessen Unterstützung dieses besondere Konzert ermöglicht wurde. Und vielen Dank an das Publikum, das uns so wunderbar durch diesen Abend begleitet hat.

Erk Böteführ

09.11.2007

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir um einen musikalischen Beitrag zum 15. Geburtstag des Kulturvereins "PEP" in Kellinghusen gebeten wurden. Für unser 30 minütiges Konzert hatten wir drei Stücke von unserer neuen CD "Songs of Love and Loss" und drei brandneue Lieder mitgebracht, die wir zu diesem feierlichen Anlass zum ersten Mal öffentlich präsentiert haben. Für die Zugabe "The Hunter" baten wir den erstklassigen Harp-Spieler Butch Coulter auf die Bühne, der diesen Song veredelte.
Aber natürlich war Guitavio nur eine von vielen Bands und Musikern, die für diesen Abend in die Ulmenhofschule geladen wurden. Mit Julian Dawson trafen wir auch einen alten Bekannten wieder und ich hatte endlich Gelegenheit, ihm unsere Version von seinem Lied "If I Needed Rain" mitzugeben.

Erk Böteführ

17.06.2007

Wir hatten uns für diesen Open Air - Auftritt auf dem Eutiner Marktplatz gutes Wetter gewünscht. Ohne Zweifel, es war gut - ein bisschen zu gut. Nur wenige Menschen hielten es in der prallen Sonne mitten am Nachmittag vor der Bühne aus. Verständlicherweise suchten die Zuschauer den Schatten der umliegenden Häuser. Ich denke, wir haben dennoch einen guten Auftritt gespielt, der von den Zuhörern wahrgenommen wurde. Denn der anschließende CD-Verkauf verlief überdurchschnittlich.

02.06.2007

Letzten Samstag war Guitavio als Hauptact der Samstagabend-Veranstaltung auf dem alljährlichen Scheersberg-Treffen geladen. Ich kann es nicht anders sagen, das ist eine große Ehre und eine echte Verpflichtung. Seit über dreißig Jahren finden sich Folkmusiker und Interessierte aus dem In- und Ausland alljährlich zu Workshops, Seminaren, Sessions und Konzerten zusammen.
Ich muss zugeben, ich war schon lang nicht mehr dort gewesen, aber es tat gut, viele alte Gesichter wieder zu sehen, einen kurzen Plausch mit dem einen oder anderen zu halten.
Pünktlich um 20.00 Uhr betraten die "Schrägen Vögel" aus Gelting die Bühne, um ihre neue CD zu präsentieren. Die "Schrägen Vögel" sind eine Jugendgruppe, die unter der Regie von "Alt"-Folkie Bernd Joachimsen eine überragende Performance boten. Ich war wieder mal schwer beeindruckt. Nach einer gut 45 Minuten übernahm Erhard Rohloff mit einer Schmelztiegel Rumpfbesetzung das Ruder und für eine gute Stunde animierte der erfahrende Musiker das Publikum mit altbewährten Klassikern zum Mitsingen. Der Saal bebte geradezu unter der Vielzahl der Stimmen. Das gemeinsame Singen wurde zum Erlebnis.
Um 22.15 Uhr betrat Guitavio die Bühne. Der Anfang verlief nervös, aber das Publikum war gut angewärmt und wir fassten schnell Tritt. Unter der Mitwirkung von Harpspieler Uli Rademacher legten wir einen Auftritt hin, mit dem wir sehr zufrieden sein konnten. Das Publikum schien es auch, denn wir durften nicht ohne Zugabe den Abend beschließen. Dieses taten wir dann gemeinsam mit den "Schrägen Vögeln", mit denen wir "Save the Whales" und "Bring him back" spielten und sangen. Ein sehr glücklicher Abend für Guitavio.

Erk Böteführ

14.05.2007

Am letzten Samstag waren wir der erneuten Einladung des Barmstedter Kulturvereins "pfiff" gefolgt, um ein Konzert in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule zu geben. Was sich bei den letzten Konzerten ankündigte, hat sich auch in Barmstedt gezeigt: Wir kommen mit dem neuen Programm immer besser ins Spiel. Allerdings hat das Barmstedter Publikum es uns auch wirklich leicht gemacht, indem es unsere Spielfreude ständig forcierte.
Einen großen Anteil am Gelingen hatte natürlich unser Mann am Mischpult, Peter König, der seine Arbeit bravourös erledigte. Für eine gute Stimmung unter allen Beteiligten sorgten die vielen Mitglieder des Kulturvereins, die uns hervorragend bewirteten und betreuten.
Vielen Dank an "pfiff" - wir würden uns riesig freuen, irgendwann mal wieder bei euch zu spielen.

24.04.2007

Jetzt ist unser großes Jubiläumskonzert schon seit genau einem Monat Geschichte. Aber es wirkt immer noch in uns nach. Der Aufwand hat sich gelohnt.
So viel möchte ich dazu gar nicht schreiben. Hans Pfeiffer hat ja schon einiges über diesen Abend zu berichten gehabt (siehe Neuigkeiten).

Wieder in der üblichen Quartettbesetzung, aber mit viel Spaß haben wir letzten Samstag bei der Itzehoer Kulturnacht mitgewirkt. Vor relativ großer Publikumskulisse haben wir in drei Sets - so hoffe ich - einen guten Eindruck hinterlassen.

Erk Böteführ

16.03.2007

Das Andersen-Haus im nordfriesichen Risum-Lindholm nahe bei Niebüll ist eine Perle. Ähnlich wie der Charlottenhof in Klanxbüll ist dieses Gebäude sehr liebevoll restauriert und ausgebaut worden. Der Veranstaltungssaal ist groß, ebenso die äußerst komfortable Bühne. Wir hatten das Vergnügen zum zweiten Mal im Andersen-Haus spielen zu dürfen, nachdem wir im Januar 2004 dort zwei Konzerte zusammen mit den Drones & Bellows gegeben hatten.
So haben wir haben uns sehr über das Wiedersehen mit Pamela Naylor, Mitglied von Drones & Bellows, gefreut, die aus dem nahen Tondern den Weg ins Andersen-Haus gefunden hatte. Begleitet wurde sie von Stephan, dem Tontechniker der Band.
In der Pause fanden wir Zeit, eine ganze Menge Neuigkeiten auszutauschen.

Das Konzert im Andersen-Haus diente uns in gewisser Weise als Testlauf für unser Jubiläumskonzert am 24. März in der Kellinghusener Ulmenhofschule. So fanden sich im Programm nicht nur die neuen Titel von unserer CD, sondern auch einige Highlights vergangener Jahre. Verständlich, dass nicht alles 100%ig klappte. Aber einige Titel liefen auch enorm gut. Wunderschön gelangen "Will ye nay come back", "If I needed rain", "Corrie's Blues" oder "The Blacksmith".
Ein besonderer Moment aber war, als wir uns mit "Didn't I", vor der Bühne völlig unplugged gespielt, vom Publikum verabschiedeten. Dieser Song wirkt im Herzen nach.

Erk Böteführ

31.12.2006

Ohne Frage - 2006 stand für uns die Arbeit an unserer neuen CD im Vordergrund. Nun haben wir unser neues Werk rechtzeitig zum Jahresende in den Händen und sind sehr zufrieden mit ihm. Und es scheint, dass "Songs of Love and Loss" auch bei den ersten Zuhörern sehr gut ankommt. Besonderes Lob wurde uns heute von unserem Texter Paul Thomas zuteil: "It definely is an excellent new Guitavio Cd and for sure better than any other Cd you have done - great!" Vielen Dank, Paul!

Offiziell wird die CD erst 2007 erscheinen, wenn der Vertrieb von Moonsound Records seine Arbeit aufnimmt.
Wir Guitavios hoffen, dass wir 2007 wieder sehr viel häufiger auf der Bühne stehen werden.
Ich wünsche allen interessierten Hörern und Fans ein wundervolles, vor allem aber gesundes 2007

Erk Böteführ

04.12.2006

Es war einfach ein schöner Abend in der Räucherei. Guitavio und Blind Man's Buff haben sich hervorragend ergänzt und dem Publikum einen fast 3-stündigen Konzertabend bereitet, der seinen Abschluss in drei gemeinsam gespielten Zugaben fand. Hier stieg dann auch mein Sohn Christian an der Cajon mit ein. Vater und Sohn - das war zumindest bei Guitavio eine Premiere.
Guitavio hat an diesem Abend gleich eine ganz Reihe Songs der in Kürze erscheinenden CD "Songs of Love and Loss" präsentiert, die vom Publikum sehr wohlwollend aufgenommen worden sind. Das virtuose "Moin, Moin", aber auch das ruhige "Bring Him Back" fanden besonders viel Applaus.
Bedanken möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bei den Musikern von Blind Man's Buff, die diesen Abend durch ihren Einsatz hinsichtlich Promotion und Technik erst ermöglicht haben.

27.10.2006

So langsam nähern sich die Arbeiten an der neuen Guitavio-CD ihrem Ende.
Erste Pre-Mixes klingen schon sehr viel versprechend. Gestern hat der bekannte Cajon-Spieler Martin Roettger (Abi Wallenstein, Yellow Moon)einige Stücke mit seinem Spiel veredelt. Es war sehr faszinierend, ihn bei den Aufnahmearbeiten zu beobachten. Ich hoffe sehr, dass wir die fertige CD mit 14 oder 15 zum Teil brandneuen Stücken noch vor Weihnachten anbieten können.

Erk Böteführ

25.10.2006

Schon vor einigen Wochen bekam ich die traurige Nachricht, dass der schottische Folkmusiker Iain MacKintosh nach langer Krankheit gestorben ist.
Iain war in der Musikszene eine einzigartige Persönlichkeit. "The quiet man" wurde er auch als Pendant zu seinem langjährigen Partner Hamish Imlach genannt. Iain hatte trotz seines betont unspektakulären Auftretens ein großes, sehr treues Publikum. Sein Erfolg ist wohl nicht leicht zu erklären, aber das Publikum spürte hinter seinem leisen Wesen eine besondere Tiefe,Intensität und Ehrlichkeit. Seine Auftritte ließen die wenigsten unberührt. Und immer wieder fragte man sich, wie er das eigentlich machte, denn er machte scheinbar so wenig.
Ich bin Iain zum ersten Mal 1980 in unserem Jugendzentrum in Westerland auf Sylt begegnet, wo ich für ihn eine Anlage aufbaute. Schon bei dieser ersten Begegnung war ich von seiner Freundlichkeit und seiner Ausstrahlung beeindruckt. Im Laufe der Jahre habe ich ihn immer wieder gemeinsam mit Hamish Imlach oder auch solo erlebt. 1991 und 1992 durfte Guitavio bei zwei Konzerten das Vorprogramm für Iain und Hamish machen, und es gab dann auch einige Songs, die wir gemeinsam spielten. Zum letzten Mal habe ich Iain während seiner Abschiedstournee 2000 in Kellinghusen in der Ulmenhofschule erlebt. Es war ein bewegender Abend. Als ich ihn am Rande nach meinem persönlichen Favoriten "Kilkelly" fragte, reagierte er fast unwirsch und beklagte, dass er sich schon seit längerem den Text nicht mehr merken könne. Damals wusste er noch nicht, dass er wohl bereits unter "Parkinson" litt.

Erk Böteführ

23.09.2006

Nach längerer Bühnenabstinenz waren wir mal wieder unterwegs. Zunächst ging es nach Gera, wo wir die Museumsnacht musikalisch begleiten durften.
Kaum zu glauben, aber das Wetter spielte mit, so dass wir Open Air spielen konnten.
Reichlich abgekämpft mussten wir nach 6 stündiger Autofahrt sofort ausladen und aufbauen, um gegen 19.00 Uhr einen ersten Set zu spielen, der alles andere als befriedigend lief. Wir waren wohl einfach zu müde.
Ganz anders aber lief es dann zum eigentlichen Auftritt, als wir um 22.45 die Bühne betraten. Jetzt war die nötige Spannkraft da und wir gönnten dem Publikum und vor allem Coretta kaum eine Verschnaufpause, sondern versuchten den sehr mäßigen ersten Auftritt wieder vergessen zu machen. Ich denke, dies ist uns auch gelungen.

Einen ähnlich strapaziösen Auftritt für Coretta machten wir dann im Consortium in Hamburg. Letztlich mussten wir am Schluss sogar auf "One port a day" verzichten, da Coretta einfach die Kraft für diesen Song fehlte. Das ist meines Wissens noch nie vorgekommen. Dafür gab es mal wieder "Bad Leroy Brown", ein Lied, das wir bei Guitavio seit 1988 im Programm haben, aber nur sehr selten spielen.
Das Besondere am Consortium ist, dass das Publikum tatsächlich tanzt - und das zu unserer Musik, die ja eigentlich eher ein Zuhörpublikum sucht. Unglaublich, dass es selbst bei "Moin, Moin" noch unerschrockene Tänzer gab. Dieses Instrumentalstück ist gespickt mit Breaks und Metrumwechseln.
Haben wir in Gera noch auf die Premieren einiger neuer Stücke verzichtet, so haben wir es im Consortium dann doch riskiert. Stand das wunderschöne "Bring him back" noch auf etwas wackeligen Füßen, so gelang uns das Duett "Corrie's Blues" sehr gut.
Pünktlich um 24.00 schoben wir für Clubbesitzerin Ulrike ein Happy Birthday ein, um anschließend mit dem feierlichen "Moments" einen langen Konzertabend zu beenden.

21.05.2006

Auf dem Weg zu unserer neuen CD sind wir wieder einen Schritt weiter gekommen. Vier weitere Basis-Tracks konnten wir heute einspielen.
Obwohl wir möglichst viel live aufnehmen, habe ich in all den Jahren noch nie so entspannte Aufnahmen erlebt. Ich hoffe, dass man der fertigen CD das anhören wird.

07.05.2006

3 1/2 Jahre hat es gebraucht, mal wieder in Plön aufzutreten. Mit dem Restaurant "Zur Schwimmhalle" gibt es dort einen vorzüglichen Ort für Livemusik. Wir haben uns auch dieses Mal in dem gemütlichen Ambiente sehr wohl gefühlt und wurden hervorragend betreut. So erlebten wir an diesem wunderschönen Maitag auch die Rahmenbedingungen, also Anfahrt, Aufbau und gemeinsames Essen sehr entspannt.
Das Publikum erwies sich als Idealbesetzung, denn es mochte zuhören, mitsingen und mitfeiern. So macht ein Konzert einfach Spaß.

Erk Böteführ

05.04.2006

Der Startschuss ist erfolgt. Guitavo hat mit den Aufnahmen zu einer neuen CD begonnen. Die Gruppe war gut vorbereitet, so dass wir gleich vier Basictracks an einem Tag geschafft haben. Wir haben nach diesem Aufnahmetag ein sehr gutes Gefühl gewonnen. Demnächst geht es weiter.

25.02.2006

Nach längerer Abstinenz endlich wieder auf der Bühne. Und wieder einmal war Verlass auf das Elmshorner Publikum, dass den Veranstaltungsraum im Industriemuseum gut füllte. Wir waren natürlich hoch gespannt, wie die Zuhörer unsere neuen Stücke aufnehmen würden. Nun - diese scheinen ihre Feuertaufe bestanden zu haben. Herauszuheben ist sicherlich "Will ye nay come back", dass wir nach Bitten von einigen Zuschauern in der Zugabe wiederholten.
Das Programm war offensichtlich gut aufgebaut, denn das Konzert geriet mehr und mehr in Fahrt, bis wir schließlich - ganz im Sinne unserer Tradition - mit "One Port a Day" den offiziellen Teil unseres Auftrittes beendeten, der uns sehr viel Spaß gemacht hat. Klar, dass wir noch einige Zugaben hatten.

Unser Dank gilt nicht nur den Zuhörern, die uns wunderbar durch den Abend getragen haben, sondern auch den Mitarbeitern des Industriemuseums für ihre hervorragende Arbeit. Ganz besonderen Dank aber an Peter König, ohne dessen Leistung am Mischpult dieser Abend nicht so hätte verlaufen können.

Erk Böteführ

01.01.2006

Guitavio wünscht ein gutes, erfolgreiches, musikalisch spannendes 2006.

2005 hat sich Guitavio ziemlich rar gemacht. Ein bisschen stand "Projekt Lunar" im Vordergrund, in das Ute, Kowa und ich eingebunden sind. Wer sich übrigens mal für eine ganz andere Seite der Guitavio-MusikerInnen interessiert, sollte am 21. Januar einen Besuch in der Geschwister-Scholl-Schule in Barmstedt wagen. Projekt Lunar gastiert dort mit dem Programm "Was für eine Nacht". Unterhaltsam ist es es allemal - soviel möchte ich garantieren. Näheres erfahrt ihr unter www.projekt-lunar.de .

Aber nun zu Guitavio. Viele Konzerte wird es auch 2006 nicht geben. Ich will nicht verschweigen, dass die Auftrittssituation immer schwieriger wird. Nicht nur für Guitavio. Es ist immer weniger Geld für Musik vorhanden, die eher ein Nischendasein im Interesse des Publikums führt. Die Entwicklung geht fast ausnahmslos dorthin, Bands nur noch auf Eintrittsbasis abzgl. Beteiligung spielen zu lassen. Aus Veranstaltersicht ist dieses Verfahren wirtschaftlich.
Für Musiker bedeutet es aber letztlich die komplette Übernahme des Risikos, was sehr oft dazu führt, dass Veranstalter vor Ort keine Mühe mehr auf die Werbung verwenden. Da darf man sich natürlich nicht wundern, wenn Konzerte gleichsam unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die wirtschaftlich angespannte Situation der Veranstaltungsszene sollte aber nicht zwangsläufig den Verlust jeglichen Engagements nach sich ziehen.
Guitavio wird nur dort spielen, wo auf konseqente Mitwirkung der Veranstalter gebaut werden kann.

Zur Zeit probt Guitavio an neuen Stücken, die wir auch in das kommende Programm einbauen. Diese Songs stammen aus eigener Feder, und wir sind sehr glücklich mit ihnen. Gleichzeitig finden auch Überlegungen und Planungen für eine neue CD-Produktion statt. Es haben sich im Laufe der letzten Jahre so viele Songs angesammelt, dass es höchste Zeit für für eine neue CD wird.

Erk Böteführ

02.09.2005

Nach längerer Zeit mal wieder ein Auftritt in Westerland zum Stadtfest. Nachdem sich in der Zeit davor das Wetter sehr unbeständig gezeigt hatte, konnten wir froh sein, dass unser Konzert im Foyer des Rathauses stattfand. Leider war dieser Ort eher ein Provisorium. Aber dessen ungeachtet, war die Betreuung unter der Regie von Frauke Werhahn wie immer mustergültig. Wann bekommt man mal zwei Hausmeister zur Unterstützung, die sich als kräftige, flinke und freundliche Helfer erwiesen.
Seit langer Zeit war wieder unser Tonmann Bernd Pahlke dabei, der das Konzert mitgeschnitten hat. Ich werde die Aufnahmen demnächst begutachten. Wer weiß, vielleicht lässt sich der eine oder andere Song verwenden?

Erk Böteführ

19.08.2005

Das jährlich in Schönberg stattfindende Westerncamp in Schönberg/ Ostsee ist einfach einen Besuch wert. Es treffen sich dort eine Menge Menschen, die ihrer Leidenschaft "Wilder Westen" eine größtmögliche Authentizität verleihen. Wenn man also mal "echte" Cowboys und Trapper erleben möchte - dann auf nach Schönberg. Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm wird gesorgt.
Teil dieses Programms war zum zweiten Mal Guitavio. Dass wir beileibe keinen Country spielen, macht den Cowboys nichts aus, die vielen Besucher nehmen es gelassen.
Was das Wetter anging, hatten wir bei diesem Open Air Auftritt größte Bedenken. Aber der Regen ließ Schönberg an diesem Tag ungeschoren sein Fest feiern. Allerdings war es während unseres ersten Sets mächtig kalt. So kalt, dass Coretta sich einen dicken Schaffellmantel auslieh, in dem sie dann auftrat. Augenzwinkernd erklärte sie dem Publikum, dass ihr die Zähne so sehr klapperten, dass das beim Singen sehr hinderlich gewesen wäre. Vielleicht lag es an der Witterung, dass uns während des 1. Sets eine gewisse Lässigkeit fehlte. Nachdem mir bei zwei aufeinander folgenden Stücken jeweils die G-Saite riss, kam eine gewisse Nervosität in die Gruppe. Zum Glück war mein Sohn Christian mit, der im Hintergrund die Gitarren neu besaitete. Endlich hatte ich einmal einen Gitarrenroadie - denn so einen wünsche ich mir schon lange.
Ganz anders der zweite Set. Die Sonne kam, es wurde warm und wir spielten einfach locker und gut. Wieder hatten wir übrigens bei einigen Stücken einen Gastmusiker: Martin Wunne von Western Heartbeat ünterstützte uns an der Harp. Noch einmal vielen Dank, Martin! Herzlichen Dank aber auch an die ganze Gruppe Western Heartbeat, über deren Anlage wir spielen durften, die uns geduldig beim Soundcheck beriet und betreute. Ich möchte euch diese Band ans Herz legen. Es sind nicht nur überaus nette Menschen, sondern sie machen eine verdammt gute Country-Musik.
Vielen Dank aber auch an Conny und Axel, langjährige und zuverlässige Fans von Guitavio und die Initiatoren des Westerncamps in Schönberg.

Erk Böteführ

10.08.2005

10. Aug. 2005

Zum dritten Mal im Consortium und der erste komplette Abend mit Kowa alias Ronald Kowalewski. Da wir nur 1 ½ Proben mit Kowa hatten, war ich höchst gespannt, ob alles klappen würde. Es war erstaunlich. Kowa war bestens präpariert, spielte alles auswendig. Eine unglaubliche Leistung!

Wie immer ist es im Consortium nicht leicht für uns. Allzu leise darf die Musik nicht werden, denn die Aufmerksamkeit des Publikums lässt sofort nach.
So entschieden wir uns, die Balladen aus dem zweiten Set zu entfernen und Gas zu geben. Das fiel uns um so leichter, da der Harpspieler Uli Rademacher einstieg und die Songs mit seinem erstklassigem Spiel würzte. Gerne wieder einmal! Als das Publikum dann anfing zu tanzen, wussten wir, wir liegen richtig.


Erk Böteführ

12.04.2005

Es wird höchste Zeit, zumindest kurz über neuere Entwicklungen zu berichten. Wer unseren Kalender gelesen hat, weiß, dass wir in diesem Jahr nur wenig auf den Bühnen präsent sind. Das Experiment mit dem Percussionisten Olaf Plotz hat leider nicht funktioniert. Zu unterschiedlich waren wohl musikalische Wünsche, Vorstellungen und Auffassungen. Ich muss zugeben, dass die Gruppe ziemlich deprimiert reagiert hat. Zu viele Besetzungswechsel haben in der letzten Zeit die Gruppe gelähmt. Aber wo Schatten ist, ist auch Licht. Mit dem Hamburger Bassisten und Gitarristen Ronald Kowalewski haben wir eine erste Probe gemacht. Im Juni gibt es einen ersten kleinen Privatgig, bei dem der Harpspieler Christian Hönniger für Ute einspringt, die wiederum zur gleichen Zeit einen Orchestertermin hat. Unterstützt werden wir - das ist absolut neu - von Diedrich v. Behr am Schlagzeug.

Zur Zeit liegt meine, Utes und Ronalds Konzentration auf dem Projekt Lunar, mit dem wir zusammen mit der Sängerin Dörthe König und der Rezitatorin und Autorin Marianne Ehlers unserem Programm "Was für eine Nacht" den Feinschliff verpassen. Premiere ist am 12. Mai im Monsun Theater in Hamburg. Vielleicht hat der eine oder andere mal Lust vorbeizuschauen. Kleinere Gigs, bei denen wir Teile des Programms bereits vorgestellt haben, liefen sehr vielversprechend.

Erk Böteführ

17.12.2004

17. Dezember 2004

Am 11. Dezember war Guitavio zu Gast bei der Talkshow „it’s talktime’ in Itzehoe. Es ist lange her, dass wir bei Talkshows gespielt haben und ich kann nicht behaupten, dass die damaligen Erfahrungen immer positiv waren.
Dieses Mal war alles anders. Es hat viel Spaß gemacht, den musikalischen Rahmen zu gestalten. Mit dabei war Christian Hönniger an der Harp, der uns bereits bei früheren Gelegenheiten unterstützt hat. Es ist immer wieder klasse mit Christian zu musizieren, zumal er einfach ein sehr netter Mensch ist.
So erlebten wir einen sehr harmonischen Abend.

Spannend, amüsant,zuweilen sehr erhellend, auf jeden Fall kurzweilig waren die Gesprächsbeiträge. Bewegend waren die Äußerungen der Vertreterin der Hamburger Organisation Sternipark. Mir wurde durch dieses Gespräch wieder einmal bewusst, wie stark verkürzt, oft auch entstellend die Medien berichten, hier speziell über die Babyklappenthematik.

Ich möchte allen Besuchern dieser Seiten fröhliche, erholsame Festtage wünschen. Ich hoffe, wir sehen uns 2005 irgendwo irgendwann.
Sollte jemand Lust haben, Guitavio mit seinem Bassspiel ein gutes Fundament zu liefern, darf er gerne in Kontakt zu uns treten.

Bis dann
Erk Böteführ

21.11.2004

21.Nov.2004

Wir haben uns sehr gefreut, wieder beim diesjährigen Kellinghusener Folk-Festivals spielen können. Diesmal in der illustren Gesellschaft von Fairport Convention und Julian Dawson, dem wir bereits auf verschiedenen Veranstaltungen begegnet sind.
Es war uns klar, dass die meisten Besucher des Folkfestivals natürlich vor allem gekommen waren, um die britische Folkrocklegende Fairport Convention zu erleben. Somit hatten wir beschlossen, unseren Set bei ca. 30 Minuten relativ kurz zu belassen, denn bekanntermaßen liegt in die Kürze auch die Würze. Leider begann unser Auftritt etwas chaotisch, da sowohl Ute als auch ich vergaßen, den Verstärker aufzudrehen bzw das Mikro auf den Geigensteg zu setzen. Das ist uns auch noch nicht passiert. Ist aber sicherlich aus den hektischen Umständen heraus zu erklären, denn wir hatten eine nur sehr geringe Aufbauzeit und so gut wie keinen Soundcheck. Der anfängliche Mix aus Gesang und Percussion muss etwas seltsam geklungen haben. Und es war schon abenteuerlich, eine Fiddle Tune zu begleiten, ohne die Geige besonders hören zu können. Aber das sind die Missgeschicke, die später einmal zu kleinen Anekdoten werden, über die man schmunzeln darf. Nach zwei Stücken war dann der Sound voll da, und wir konnten dann mit einer sehr schönen Version des „Blacksmith“ glänzen. Nach einem kraftvollen „Old Maid in the Garret“ (im neuen Gewand) war die Spielfreude wieder hergestellt, das Eis gebrochen und die anfängliche Verwirrung vergessen.

Der weitere Abend wurde dann für einen alten Folkie wie mich zu einem ganz großen Erlebnis. Meine Frau und ich haben viel Sympathie für die Musik von Julian Dawson, der wieder einmal mit Charme und sprudelndem Witz durch sein Programm führte.
Ich bin aber darüber hinaus seit meiner Jugend ein treuer Fan von Fairport Convention. Und diese Band legte das beste Konzert hin, dass ich jemals von ihr gesehen habe. Absolut in Hochform!
Was wir am Kellinghusener Folkfestival schon seit jeher schätzen, ist die familiäre Atmosphäre vor und hinter der Bühne, an der Musiker wie Publikum teilhaben. So auch dieses Mal. Es war einfach nett, sich völlig ungezwungen mit Julian Dawson, Chris Leslie, Ric Sanders oder Gerry Convay auszutauschen. Ich kann versichern, dass dieser Abend noch lange in mir nachwirkt.

Erk Böteführ




30.10.2004

30. Okt. 2004

Es ist zugebenerweise ein neues Spielgefühl für uns drei Altguitavios, dass wir jetzt fast unser gesamtes Programm mit percussiver Unterstützung spielen. Olaf gibt der Gruppe ein größeres Gefühl für Timing, ich muss in vielerlei Hinsicht natürlich meine Spielweise anpassen. „Save the Whales“ hat auf diese Weise ein neues Outfit bekommen. Was ich besonders genieße ist, dass Olaf sich seinerseits hervorragend einfühlen kann. Darüber hinaus liebt er die Improvisation, so dass es immer Momente gibt, in denen das musikalisch Unvorhergesehene einem Konzert die besondere Würze und Einzigartigkeit verleiht.
Olaf hat schon öfter bei Guitavio mitgewirkt, kennt die Gruppe. Letztlich war die Vorbereitungszeit für unsere Konzerte in Bordesholm und Büchen doch sehr knapp bemessen. Trotz aller Improvisationsfreude müssen die meisten Songs im Programm bei Guitavio natürlich fein abgestimmt sein. Und so zeigten wir uns im Savoy Theater in Bordesholm nicht immer sicher. Das Zusammenspiel forderte eine ganze Menge Konzentration, so dass die Außenwirkung sicherlich gelitten hat. Wir sind dem Publikum dankbar, dass es über diese Anfangsschwierigkeiten hinweggesehen und uns wunderbar über den Abend hinweggetragen hat. Ich denke, dass wir beim nächsten Mal doch noch für einen ganz anderen Eindruck sorgen können. Das zumindest ließ dann der zweite Auftritt in Büchen deutlich erahnen.
Die Priesterkate ist ein sehr schönes, uriges Gebäude mit einem intimen Veranstaltungsraum. Deshalb beschlossen wir kurzerhand unplugged zu spielen, d.h. bei uns: wir verstärkten nur den Gesang und die Gitarre über meinen kleinen, aber sehr feinen 30 Watt Fender Akustik Verstärker. Auch hier gab es natürlich noch kleine Abstimmungsmängel, aber insgesamt ging das ganze Konzert doch deutlich wieder nach vorne. Coretta hat an diesem Abend eine klasse Performance hingelegt, und ich stelle fest, dass sie nach all den Jahren bei Guitavio stimmlich immer noch zulegt.
Bedanken möchte ich mich besonders bei den Veranstaltern und Betreuern in Bordesholm wie in Büchen. Wir haben uns unter eurer Obhut sehr wohl gefühlt.

Erk Böteführ

09.09.2004

Nachdem die Frage um Tobis Nachfolge geklärt ist, können wir unseren Blick wieder in die Zukunft richten. Die ersten Termine für 2005 sind gemacht. Weitere Auftritte sind in Verhandlung.
Zur Zeit müssen wir natürlich Olaf einarbeiten. Zugleich überarbeiten wir unser Programm, es werden neue Songs zu hören sein, aber auch einige alte Stücke werden ihren Weg wieder ins Programm finden.

Erk Böteführ

22.06.2004

Wieder einmal in Hamburg. Wir lernen dieses Mal Ulrike und Michael Schweer kennen, unter deren Obhut das Consortium zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Clubmusik in Hamburg geworden ist. Die beiden kümmern sich sehr herzlich um uns.
Dieser Auftritt geht sicherlich in die Annalen von Guitavio ein: Wir haben es noch nie erlebt, dass ein Publikum so beharrlich und ausgelassen zu unserer Musik tanzt. Gut, dass wir doch eine ganze Menge Rhythm'n Blues Nummern im Repertoire haben, so dass wir die Tanzfreude unseres Publikums nicht zu früh bremsen müssen. Vielen Dank noch einmal an Ulrike und Michael Schweer für einen besonderen Abend.

Erk Böteführ

25.05.2004

25. Mai 2004

Nun hat es doch geklappt mit dem Kito in Bremen. Im letzten Jahr mussten wir leider das Konzert absagen, da Coretta an einer Kehlkopfentzündung litt. Ich war schon sehr gespannt auf das Kito, denn Freunde in Bremen als auch bekannte Musiker fanden viele lobende Worte für diesen Veranstaltungsort. Zurecht! Das ganze Haus ist liebevoll gestaltet, der Veranstaltungsraum unterm Dach vermittelt einen außerordentlich behaglichen Eindruck. Ich freue mich immer besonders, auf solchen Bühnen stehen zu dürfen.
Leider fanden sich an diesem Abend nicht allzu viele Gäste zu unserem Konzert ein. Vielleicht war das Himmelfahrtswochenende kein glücklich gewählter Termin, möglicherweise gab es zu starke Konkurrenzveranstaltungen. Schade! Dennoch hat es Spaß gemacht zu spielen, denn wir trafen auf sehr offene und aufnahmebereite Zuhörer.
Ich möchte aber nicht verschweigen, dass wir mit unserem Auftritt nur bedingt zufrieden sein konnten. Ging der erste Set noch in Ordnung, schlichen sich in den zweiten doch eine Vielzahl von Spielfehlern ein. Es wurde deutlich, dass eine Auftrittspause von fast drei Monaten Konditionsmängel und Konzentrationsmängel nach sich zieht - die Routine fehlte etwas, vielleicht aber auch die nötige Unbefangenheit.
Natürlich würden wir gerne wieder einmal im Kito spielen, dann aber mit voller Leistung.
Bei Peter und Marco möchte ich mich herzlich für die freundliche Betreuung und ihre Unterstützung bedanken.

Erk Böteführ

27.02.2004

Es war einfach eine klasse Zeit, die wir mit Drones & Bellows hatten. Klar, dass Konzert in der Räucherei hätte besser besucht sein können, aber dennoch blieb die Spielfreude ungetrübt. Völlig entschädigt wurden wir vom Abend in Kellinghusen. Ein volles Haus machte beide Bands sehr glücklich und ließ sie kraftvoll aufspielen, vielleicht der beste Konzertabend.
Mit Bravour erledigte Peter König seine Aufgabe am Mischpult. Ruhig und kompent leitete unser Ersatzmann den Aufbau und führte beide Bands sicher durch den Abend.

Die Tage mit Drones & Bellows sind nunmehr eine intensive und schöne Erinnerung. Eine Woche nach dem letzten Konzert spukt mir immer noch Halvors "Give me this dance" im Kopf herum. Das darf auch ruhig noch ein Weilchen so bleiben.

Erk Böteführ

02.02.2004

Es kam natürlich, wie es kommen musste - die Sache wurde noch mal richtig spannend, denn der Winter kehrte mit Macht zurück. Und so wussten wir nicht, ob ein Auftritt im Andersen Haus im nicht ganz so nah gelegenen Nordfriesland Sinn machen würde. Es setzte dann aber rasch Tauwetter ein, und die Straßen waren ganz ordentlich zu befahren. Wir entschieden uns also für den Auftritt und konnten nur hoffen, dass auch eine gewisse Anzahl von Zuhörern trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse den Weg ins Andersen Haus finden würden.
Glücklicherweise hatten Drones & Bellows die Bühne schon vorbereitet, so dass wir relativ schnell einsatzbereit waren. Die Nordfriesen sind ein hartgesottenes Völkchen, denn sie kamen in der Tat zu unserem ersten Abend. Beide Bands legten gute Auftritte hin, wenn auch das Gesamtprogramm zu lang wurde. Aber es war klar, dass sich ein gemeinsamer Auftritt erst einspiel
en musste. Dass wir gelernt hatten, zeigte dann der Samstag, wo wir uns noch deutlich steigern konnten. Kürzungen und Änderungen im Programmablauf machten den Abend zumindest mir zu einem unvergesslichen Ereignis. Guitavio steigerte sich nach leicht nervösem Beginn und geriet in kräftige Spiellaune. Drones & Bellows zeigten sich in hervorragender Form. Wenn Dänemark schon das Handballspiel gegen Deutschland verloren hatte, so wollten Drones & Bellows sich auf der Bühne nicht einfach so das Heft aus der Hand nehmen lassen. Halvor kokettierte sehr zur Freude des Publikums mit der vermeintlichen Unterlegenheit des kleinen dänischen Nachbarn. Bernd von Appens Ansagen waren klasse. Seine Geschichten muss man einfach gehört haben.
Nach zwei gemeinsamen Tagen hatte ich das Gefühl, dass wir neue Freunde gewonnen haben. Es gab keine Spannungen, kein ernsthaftes Konkurrenzdenken. Dafür sind die beiden Bands zum Glück zu unterschiedlich. Ich freue mich sehr auf die nächsten beiden Konzerte in Kiel und Kellinghusen.

Erk Böteführ

23.01.2004

Letzten Sonntag habe wir uns in einer gemeinsamen Probe mit Drones & Bellows auf die anstehenden Konzerte vorbereitet. Der Tag verlief sehr entspannt und anregend,es war kein Problem die gemeinsamen Stücke zu erarbeiten. Bernd von Appen hatte liebevoll ein Buffet aufgebaut, so dass kein Hunger, kein Durst uns etwas anhaben konnte. Ich hoffe, dass der Spaß, den wir gemeinsam haben,auch für das Publikum spür - und hörbar wird.

Erk Böteführ

01.01.2004

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Susanne Kalweit, Vorstandsmitglied der LAG-Folk, benachrichtigte mich, dass Wulf Pohley verstorben ist. Wulf und Susanne haben früher zusammen das Kieler Kleinkunstforum geleitet. Das KKF war, bis es geschlossen wurde, eine Art musikalischer Heimat für Guitavio, aber auch für viele andere Bands und Solisten. Wulf und Susanne haben damals uns und anderen durch ihre geduldige Aufbauarbeit gerade in der schwierigen Anfangsphase ein Podium für Auftritte geboten. Als Musiker hatte Wulf jede Menge praxisnahe Ratschläge parat, mit denen er jungen Talenten zu mehr Professionalität verhelfen wollte. Man nahm diese auch an, denn er konnte nicht nur tadeln, sondern auch ausgiebig loben - alles ohne jenen besserwisserischen Tonfall, der auch gutgemeinte Ratschläge so oft ins Leere laufen lässt. Als Wulf am 9. Dez. 1999 trotz angeschlagenen Gesundheitszustandes - er litt seit vielen Jahren unter einer extremen Herzschwäche - den Weg zu einem Guitavio-Auftritt ins Kieler Kulturforum fand, schien ihm zu gefallen, was er dort sah.

Erk Böteführ

22.12.2003

Uff, Weihnachten ist schon eine anstrengende Angelegenheit, von Besinnlichkeit findet sich in meinem Leben jedenfalls keine Spur. Ich möchte es denoch nicht versäumen, ein paar Takte über unser Weihnachtskonzert im Klanxbüller Charlottenhof zu erzählen.
Die Klanxbüller haben mit dem Charlottenhof etwas ganz Besonderes geschaffen. Dieses Veranstaltungszentrum ist auf sehr liebe- und geschmackvolle Weise hergerichtet worden. Einfach traumhaft. Ob es Guitavio mit seinem speziellem Programm gelungen ist, etwas weihnachtliche Stimmung in diesem Raum zu bringen, weiß ich nicht - war vielleicht aber auch nicht unbedingt unser erstes Anliegen. Es sollte vor allem ein schöner Abend werden. Und das wurde er. Der Mix von Guitavio-Titeln und einigen mehr oder weniger bekannten Weihnachtsliedern schien beim Publikum auf Zustimmung zu stoßen. Ein runder Konzertabschluß 2003.

Das Jahr endet mit der traurigen Nachricht, dass Anselm Noffke, seit fast 30 Jahren Liederjans Rechtsaußen, am 14. Dezember gestorben ist. Über die Jahre hinweg kam es immer wieder zu Begegnungen und zu teilweise sehr persönlichen Gesprächen mit Anselm. Er wird uns als Mensch, als Musiker und Kollege sehr fehlen.

Erk Böteführ


06.11.2003

Ich muss zugeben, wir hatten bei unserem Konzert im Consortium in Hamburg Anlaufschwierigkeiten. Tobi hatte uns schon darauf hingewiesen, dass man als Band gegen einen ständigen Geräuschpegel zu kämpfen habe. So war es dann auch. Solch eine Situation steigert nicht gerade unsere Spiellaune. Nach der Pause begannen wir dann außerplanmäßig mit dem ganz leisen "John Anderson" - und siehe da - das Publikum wurde hörbar ruhiger. Auch Utes klassisches Solo wurde mit viel Applaus honoriert. Danach löste sich die Stimmung in der Band merklich und wir konnten unbefangen loslegen. Ich geriet nicht nur in echte Spiellaune, nein, es war eher Spielrage. Tobi und Coretta mussten mich zuweilen in die Songs zurückholen oder meine Eskapaden rigoros stoppen: "Nein, Erk, tu es nicht." Das nächste Mal vielleicht.

Erk Böteführ

12.09.2003

Coretta war zwar immer noch gesundheitlich stark angeschlagen, wollte aber dennoch in der Zinnschmelze in Hamburg singen. Leider war es ein Konzert, dass weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Woran es lag, dass kaum Zuschauer den Weg in die Zinnschmelze fanden, lässt sich für uns natürlich kaum nachvollziehen. Schade. Aber wir haben an diesem Abend die Gelegenheit genutzt, mit dem Banjospieler Mark Fedder aus Hamburg zu jammen, der auf seinem Instrument ein wahres Feuerwerk entfacht. Ich denke, es kommt bei nächster Gelegenheit zu einem weiteren Treffen - vielleicht im Consortium, Hamburg, am 1. November.
Trotz alledem - die Zinnschmelze ist ein liebevoll ausgestatteter Ort, an dem es sich wunderbar spielen lässt. Ich würde mich freuen, zu gegebener Zeit wieder einmal dort einzukehren.

Erk Böteführ

31.08.2003

Es gibt Abende, die sind einfach etwas Besonderes. Woran das liegt? Vielleicht an den netten Veranstaltern, am Publikum, an der geräumigen Bühne, am hilfsbereiten und souveränen Techniker, am guten Wetter? Auf dem Kultur- und Stadtteilfest in Hamburg Barmbek kam irgendwie alles zusammen. Der Auftritt hat unglaublich Spaß gemacht.

Erk Böteführ

24.08.2003

Ich habe in den letzten Wochen das Tagebuch sträflich vernachlässigt, aber der Umzug ins neu gebaute Eigenheim hat viel Zeit und Energie gekostet. Dennoch war Guitavio natürlich aktiv, und ich möchte von zwei Konzerten berichten.

In unmittelbarer Nähe zu Neumünster liegt Kleinkummerfeld. Dort wohnt der Tenor Thomas Mohr, der dort alljährlich in Zusammenarbeit mit seinem Sangeskollegen Hans-Jürgen Schippman und vielen Helfern in einem einwöchigen Festival vor allem klassische Musik in äußerst attraktiver Umgebung auf die Bühne bringt.
Wir haben uns sehr über die Einladung zu diesem Event gefreut. Und kaum zu glauben – das Wetter spielte auch mit. Vor der Kulisse von ca. vierhundert aufmerksamen und sangesfreudigen Zuhörern haben wir diesen Abend in hohem Maße genossen.
Zwei Tage später ging es nach Dänemark zum Natur- und Kulturfestival, nahe einer Schlossruine mit dem Namen Trojborg. In idyllischer Umgebung hatten sich viele Aussteller von Natur- und Bioprodukten aufgebaut. Im Rahmenprogramm wurde an verschiedenen Veranstaltungsplätzen für Unterhaltung gesorgt. Guitavio sollte in einem Zelt auftreten, dem der Stromanschluss fehlte. Dabei waren wir ausdrücklich mit Anlage engagiert worden. Allerdings hatte keiner etwas davon gesagt, dass wir auch Strom mitbringen sollten („Habt ihr Strom mitgebracht?“). Letztlich ließ sich dieses Problem regeln und so konnten wir munter loslegen. Halvor Bogh und Anker Hintze von den Drones & Bellows waren extra zu unserem Auftritt aus dem nahe gelegenen Tondern gekommen. Natürlich haben wir bei der Gelegenheit ein bisschen über unsere gemeinsamen Auftritte im nächsten Jahr beratschlagt.
Drones & Bellows touren im Herbst übrigens mit Brian McNeill. Falls ihr Zeit habt, unbedingt ansehen!

Erk Böteführ


23.05.2003

Dafür dass an jenem Wochenende in Hamburg das Hafenfest gefeiert wurde, war unser Konzert auf der Batavia nicht schlecht besucht, aber ganz voll war es eben auch nicht. Das tat allerdings der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal Hannes (Kapitän an Bord) an diesem Tag seinen Geburtstag feierte.
Die Ballade „When spring turns into fall“ litt unter Corettas defektem Mikro, das Stück geriet zunehmend zum heiteren Fiasko, weckte aber anscheinend Tobis Experimentierlaune, indem er z.B. „One port a day“ spontan mit einem Drum-Solo begann. Und so dürfte dieser launige Abend einer der längsten in der Guitavio-Karriere geworden sein. Selbst unseren obligatorischen „unplugged“ Set am Schluss des Konzertes haben wir etwas ausgedehnt, was mir immer entgegen kommt, weil ich diese Art des Musizierens besonders liebe.

In der „Alten Schlachterei“ in Glückstadt sind wir zum ersten Mal aufgetreten. Die Schlachterei muss ein gutes Stammpublikum haben, denn als wir gegen 21.00 begannen, war der Laden voll.
Die dortigen Auftrittsbedingungen sind allerdings kaum ideal zu nennen. Die Schlachterei besitzt eine Vielzahl von Nischen, die unsere Anlage nicht alle beschallen konnte, so dass wir gegen einen gewissen Lärmpegel anspielen mussten. Großes Manko ist die sehr schwache Ausleuchtung der Bühne, da wären ein paar Strahler hilfreich gewesen. Dessen ungeachtet denke ich, haben wir einen guten Auftritt hingelegt, mit dem wir das dortige Publikum für uns gewinnen konnten. Vielen Dank an Bärbel Smolka. Wir wurden in der „Alten Schlachterei“ sehr liebevoll aufgenommen und betreut.

Erk Böteführ

19.04.2003

Ich hoffe, wir haben die Hamburger Fans und Interessierten nicht allzu sehr verärgert, nachdem wir das Konzert auf dem Feuerschiff kurzfristig absagen mussten. Coretta wird derzeit von einer Nebenhöhlenentzündung geplagt, die ihre Stimme schwer angegriffen hat. Sie hat alles Mögliche versucht, um doch noch singen zu können. Am Mittwoch hatten wir noch Hoffnung. Hat leider nicht mehr geklappt. Kleiner Trost - am 9. Mai sind wir in Wedel auf der Batavia. Vielleicht sehen wir uns dort?

Erk Böteführ

25.02.2003

Das Theaterschiff Batavia ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sei es um eine der zahlreichen Veranstaltungen in dieser besonderen Atmosphäre zu genießen oder um einen ausgedehnten Spaziergang in idyllischer Landschaft zu machen.
Eine der Besonderheiten dieses Schiffes ist die atemberaubende Enge auf der Bühne, die ein gewisses Quantum an Organisationskunst erfordert. Beim Aufbau wünscht man sich immer ein wesentlich kleineres Equipment, aber man hat eben nur das, was man hat und das muss schließlich auch in großen Sälen funktionieren. Eine besondere Schwierigkeit bietet die niedrige Decke, an die Tobis Kontrabass und Utes Geigenbogen regelmäßig anstoßen.
Aber zugleich zeichnet die Batavia eine dichte und intensive Atmosphäre und ein hervorragendes Publikum aus. Es wurde gesungen, gelacht und sogar getanzt (Hannes, Deine Einlage war klasse!). Auch das Besinnliche kam nicht zu kurz, als wir uns ins Publikum setzten und mit "Didn't I" und "Ausklang" diesen vergnüglichen Abend beendeten. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Erk Böteführ

04. Dezember 2002

Folk meets Blues - unter diesem Motto stand das gemeinsame Konzert von Abi Wallenstein und Guitavio in der Kieler Räucherei.

Auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Begegnung. Aber die Verbindungen zu Abi sind durchaus gegeben. Tobi ist ein langjähriger Weggefährte von Abi, und Coretta trifft sich gelegentlich mit ihm zum gemeinsamen Musizieren. Das zahlreich erschienene Publikum hatte jedenfalls keine Probleme, die Musik sowohl von Guitavio als auch von Abi zu würdigen.

Mit Gastmusiker Christian Hönniger an der Blues Harp leiteten wir den Abend mit einem einstündigen Programm ein. Kurz vor Schluss stiegen Martin Röttger an der Cajon und etwas später Abi bei uns ein. Nach einer Pause legten die beiden erst einmal allein los. Abi holte im Laufe seines Sets dann sämtliche Musiker auf die Bühne. Die Party nahm ihren Lauf. Erst gegen 1.00 Uhr morgens, nach fast vier Stunden, fand das Konzert sein Ende. Guitavio hat seinen Set übrigens für eine neue Demo CD mitgeschnitten. Bernd sitzt gerade am Mix und ich kann mir vorstellen, dass einiges von dem Konzert auch demnächst im Download erscheinen wird.

 

Christian Hönniger begleitete uns auch bei unserem traditionellen Jahresabschlusskonzert im Kellinghusener "Benjamin". Christian ist  ein äußerst sympathischer Musikerkollege, der sich mit seiner Spielweise sehr sensibel in die Musik von Guitavio einfügt. Er hat einiges auf sich genommen, um in Kellinghusen dabei zu sein, denn eigentlich hatte er schon eine andere Verpflichtung für diesen Abend. So spielte er bis zur Pause, um dann umgehend wieder nach Hamburg zu fahren, wo eine weitere Band auf ihn wartete.

Es hat uns sehr gefreut, dass wir Christian ein volles Haus bieten konnten. Ca. 120 Zuhörer hatten den Weg in den "Benjamin" gefunden. Natürlich befanden sich auch Freunde und Bekannte darunter, bei denen wir uns an dieser Stelle einmal für ihre zum Teil langjährige Unterstützung bedanken wollen. Selbst mein Steuerberater war auf meine Einladung hin gekommen. Hoffte ich doch auf die Gelegenheit, auch mal in sein Portemonnaie langen zu können. Er jedoch verspätete sich und kam so in den Genuss eines kostenlosen Konzertbesuches, worüber er sich in seiner Eigenschaft als Steuerberater und Diplomkaufmann durchaus freute. Das war zwar nicht unbedingt in meinem Sinne, erhöht aber wiederum mein Vertrauen in seine beruflichen Fähigkeiten. Unser Dank gilt auch Hermann Renner, der in Vertretung für unseren langjährigen Tontechniker Bernd Pahlke eine tolle Arbeit für uns am Mischpult gemacht hat. Ebenso bedanken wir uns bei Thomas Westphal, der für diesen Abend die Kasse übernahm. Und auch der guten Bewirtung müssen wir ein großes Lob aussprechen. Das Essen im "Benjamin"  war - wie immer - klasse.

 

Erk Böteführ

 

10. November 2002

Vor ca. einer halben Stunde bin ich nach Hause gekommen, habe die Sachen aus dem Auto geräumt, einiges eingeräumt und ich habe tatsächlich noch Lust mich an den Computer zu setzen, um meine Eindrücke von unserem Konzert in Friedrichstadt aufzuschreiben.  Eigentlich sollte ich mich jetzt noch mit meiner  Steuererklärung beschäftigen. Aber wer will das schon? "Nicht wirklich", würde Coretta jetzt antworten.

Die Konzerte im Fünf-Giebel-Haus sind für uns etwas Besonderes. Wir können ohne Weiteres zu spät ankommen und sind trotzdem noch rechtzeitig auf der Bühne. Mit minimalem Aufwand, nur Gesang und Gitarre werden leicht verstärkt, lässt sich in diesen Räumlichkeiten wunderbar musizieren. Der Sound bleibt auf diese Weise ziemlich natürlich. Man kann nichts mehr verstecken, aber die unberechenbare Technik kann einem auch kein Bein stellen, indem der Höreindruck verstellt oder sogar beschädigt wird.

Es waren nur wenige Zuhörer, die sich im Fünf-Giebel-Haus einfanden. Die aber gaben ihr Bestes, um diesem Konzertnachmittag das gewisse Etwas zu geben. Wir haben uns im Kreise dieser kleinen Zuhörerschaft einfach geborgen gefühlt und für mein Gefühl sehr entspannt und ungezwungen musiziert. Und natürlich freut man sich, wenn man erfährt, dass einige Zuhörer eine sehr weite Anfahrt (Geesthacht, Hamburg, Elmshorn, Sylt) auf sich genommen haben, um uns zu hören. Einen ganz besonderen Dank an Sie! Es ist vielleicht die schönste Bestätigung, die Musiker bekommen können.

Aber auch einen herzlichen Dank an Ingalies Friebel, die uns die Auftritte im Fünf-Giebel-Haus in all den Jahren ermöglicht hat. Mit Bedauern mussten wir hören, dass Ingalies ihre Galerie zum Jahresende schließen wird. Wir wünschen Dir und Deinem Lebenspartner für Eure neuen Pläne und Unternehmungen alles Gute. Und sehen wir es ein bisschen positiv. Ihr habt dann nämlich endlich einmal Gelegenheit, einem Guitaviokonzert von Anfang bis zum Ende zu lauschen.

Erk Böteführ

 

01. November 2002

Was für eine Nacht! In der 10 jährigen Jubiläumsveranstaltung des PEP-Kulturvereins ging es wirklich Schlag auf Schlag. Guitavio durfte den Abend eröffnen. Und ich denke, wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben. Mit uns spielte der Percussionist Olaf Plotz, der sich nach nur einer Probe prima in unser knapp halbstündiges Programm einfand. Sessioncharakter hatte Hand it over,  als Jan Fischer am Keyboard und Christoph Hönniger an der Harp dazu kamen. Vielen Dank an euch, wir hatten Spaß pur.

Im Laufe des Abends betrat dann eine illustre Schar von Jubiläumsgästen die Bühne: Hannes Wader, Liederjan, Helmut Debus, Charly Schreckschuss, H.P. Lange, Tom Shaka, Drones & Bellows, Julian Dawson, Abi Wallenstein und die Blues Guys

Natürlich wurde abseits der Bühne viel untereinander geklönt. Halvor Bogh von der dänischen Folkband Drones & Bellows hätte fast seinen Auftritt verpasst, so sehr waren wir in ein Gespräch vertieft. 2004 haben Drones & Bellows uns zu einem gemeinsamen Konzert eingeladen. Das finden wir natürlich klasse.

 

Erk Böteführ

 

23. Oktober 2002

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Feuerschiff. In Hamburg ticken die Uhren einfach anders. Während man woanders höchstens in zweijährigen Intervallen auftreten kann, so muss man in der Hansestadt ständige Präsenz zeigen. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich an einem Donnerstag so viele Menschen auf dem Feuerschiff einfinden. Die Atmosphäre ist von vornherein sehr warm. Entsprechend locker gelingt von Anfang an unser Auftritt. Wir kommen gerne wieder.

Erk Böteführ  

 

23. September 2002

Im letzten Jahr wurde das Wildwesttreffen in Schönberg auf Grund der Ereignisse des 11. Septembers abgesagt. Die damalige Einladung an Guitavio aber wurde für 2002 aufrecht erhalten.
So haben wir uns also am 7.9. in Tobis neuem Bandbus nach Schönberg aufgemacht. Dort wurden wir von dem Trapperehepaar Axel und Conny bereits erwartet, die uns liebevoll betreuten und bewirteten. Natürlich hatten wir gewisse Bedenken, ob die Westmänner und -frauen unsere Musik, die ja mit Country überhaupt nichts zu tun hat, annehmen würden. Tobi hatte zu seiner Lebensversicherung zumindest seinen Cowboy Hut mitgenommen und eine Handvoll Country Songs im Gepäck. Aber Axel und Conny schienen sich ziemlich sicher, dass es da keine Probleme geben würde. Sie sollten Recht behalten.

Probleme tauchten leider an anderer Stelle auf. Aufbau und Aussteuerung der gestellten Anlage erwiesen sich als schwierig. Die Gemeinde hatte entgegen den vertraglichen Abmachungen auf eine kompetente Betreuung verzichtet. Darüber hinaus fehlte die vereinbarte Monitoranlage, was das Spielen auf dieser relativ großen Bühne sehr erschwerte (Musiker wissen, wovon ich spreche).
Aber abgesehen von diesen Problemen, gehört dieser Abend sicherlich zu denen, die in die Annalen von Guitavio eingehen werden.

Verlief der erste Teil unseres Programm noch relativ normal, wurden wir in der Pause gebeten, im zweiten Teil eine inszenierte Schlägerei musikalisch zu begleiten, bei der auch schließlich zu den Waffen gegriffen wurde und "Tote" zu beklagen waren. Empfehlung vom Veranstalter: "Lasst euch nicht irritieren und spielt einfach weiter!" Einfacher gesagt als getan. Zu "Old Maid in the Garret" stiegen auf einmal tanzende Paare in den Ring. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals zu Guitavio-Musik getanzt worden ist. Um diese Einlage nicht gleich zu  beenden, ließ Coretta uns wieder und wieder die letzte Strophe spielen. Vor dem ohrenbetäubenden Lärm eines  Saluts, der aus vielen, vielen Rohren gefeuert wurde, mussten wir allerdings kapitulieren. Ich habe nicht gewusst, dass Gewehre solchen Lärm machen können. Das war schon erschreckend.

Ich habe auch noch nie erlebt, dass ein Veranstalter darauf bestand, uns die Gage auszuzahlen, während das Publikum eine weitere Zugabe forderte. Die Geduld des Publikums, diese Prozedur abzuwarten, war erstaunlich - wie der ganze Abend eben.

Noch einmal ganz herzlichen Dank an Axel und Conny, die sich sehr dafür eingesetzt haben, dass Guitavio dort spielen konnte. Ich hoffe, wir sehen uns in der Räucherei.

 

Der Auftritt am 15.09 in Plön anlässlich des Plöner Herbstes verlief dagegen sehr viel ruhiger. Es waren leider nur wenige Zuhörer (ca. 25-30) erschienen. Möglicherweise war der Sonntagabend ein schlecht gewählter Termin und vielleicht gab es an den Abenden zuvor einfach zu viele Veranstaltungen.

Dennoch haben wir mit dem Plöner Publikum einen wunderbaren Abend erleben dürfen. Über einige Unsicherheiten zu Beginn des Konzertes kamen wir schnell hinweg. Ein großes Lob an die Zuhörer. Die Gesangseinlagen kamen laut und knackig. Leider machte Corettas Funkmikro zum Schluß des Konzertes schlapp, so dass wir uns entschlossen, in der Zugabe auf jegliche Verstärkung zu verzichten - was wir eigentlich von vornherein hätten tun können, denn der Raum hat eine sehr gute Akustik.  Unser Dank geht sowohl an Herrn Deimling, den Leiter der Kreismusikschule Plön, der uns diesen Abend ermöglicht hat und hilfreich zur Seite stand, als auch an den Wirt der "Schwimmhalle", dessen Kochkünste und Liebenswürdigkeit uns begeisterten. Ich habe Coretta noch nie so begeistert essen gesehen - eine Portion vor dem Auftritt, dasselbe noch einmal bitte nach dem Konzert.

Erk Böteführ

 

21. August 2002

Diesmal also wieder Sylt. Der Abend im Westerländer "Irish Pub" verläuft für uns völlig überraschend, denn wir haben durchaus mit dem für diese Lokalitäten üblichen Geräuschpegel gerechnet. Wir stoßen aber auf ein begeisterungsfähiges Publikum, dass auch bei den ruhigen Titeln sehr konzentriert zuzuhören weiß. Trotz aller Enge ein wunderbarer Abend für uns. Vielen Dank noch einmal an Anna für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Auch der zweite Abend in List in "Voigts Alter Backstube" gefällt uns sehr. Das Ambiente ist einfach hervorragend. Die Familie Voigt fördert mit viel Engagement junge Sylter Musiker. Nun ist es lange her, dass Guitavio aus Sylter Musikern bestand und richtig jung sind wir auch alle nicht mehr. Aber dennoch bestand das Interesse uns einzuladen. Schließlich hat Guitavio ja immerhin mal auf der Insel begonnen und erste Meriten erworben.

An diesem Abend treffe ich auch meinen alten Freund und ehemaligen Bandkollegen, Axel Dreyer, den ich vor zwölf Jahren zum letzten Mal in Paris besucht habe, wo er damals an der Filmhochschule studierte. Ich freue mich auch sehr über den Besuch von Monika, die eigentlich für diesen Abend bereits eine Karte für das Meerkabarett hatte.

Den nächsten Tag lassen wir etwas ruhiger angehen. Tobi besucht den Strand, der Rest der Truppe macht einen Spaziergang in der Kampener Heide, um dann ein hervorragendes Eis (zu einem wirklich annehmbaren Preis) in der Kupferkanne zu schlemmen. Dann aber heißt es aufzubrechen, denn wir sind noch zum Sommerfest des Charlottenhofs in Klanxbüll eingeladen. Dort geben wir eine halbstündige Einlage, stürzen uns anschließend ausgehungert auf das Riesenbüfett und brechen dann in den späten Abendstunden nach Hause auf.

 

Die nächsten zwei Tage benötigen wir dringend zur Erholung, um dann am Dienstag ein weiteres Konzert im Haus des Kurgastes in Neustadt/ Holst. zu geben. Es macht Spaß vor diesem Publikum zu spielen, das so viel Begeisterung zeigt. Kleines Drama am Rande: Als Tobi seinen Bass auspackt, muss er feststellen, das der Hals am Ansatz gebrochen ist. Er versucht, ihn so gut es geht provisorisch abzustützen, damit er das Konzert durchsteht. Froh, dass der Bass schließlich durchgehalten hat, fassen wir uns in der Zugabe dieses Mal kürzer.  

 

Erk Böteführ

 

27. Mai 2002

Seit vielen Jahren steuere ich Klanxbüll an, um per Bahn nach Sylt zu gelangen. Den Weg zum Bahnhof und den Bahnhof selbst kenne ich bestens, mehr blieb mir von diesem Ort bisher verschlossen. Schließlich erreicht man den Zug - alle Sylter kennen dieses Phänomen - immer in allerletzter Sekunde.

Dass es in Klanxbüll ein erstklassiges Veranstaltungszentrum gibt, davon konnte Guitavio sich jetzt überzeugen. Der liebevoll renovierte Charlottenhof hat sich in Zusammenarbeit eines Fördervereins und der Gemeinde Klanxbüll zu einem kulturellen Zentrum in der Region entwickelt.

Eine großzügige Bühne, ein erstklassiges Ambiente ließen schon bei der Ankunft unser Herz höher schlagen. Dass schließlich das zahlreich erschienene Publikum uns durch einen wundervollen Abend trug, war sozusagen das Sahnehäubchen. Unser besonderer Dank gilt Uwe Wollesen, der uns den Auftritt ermöglichte und Dirk Waßmann, der für eine hervorragende Beschallung sorgte.

Erk Böteführ

 

01. Mai 2002

"Das ist ja so, als freue man sich auf einen guten Kinofilm, stattdessen bekommt man einen drittklassigen Porno serviert". Mit diesen Worten drückte eine Besucherin auf dem Hamburger Feuerschiff ihre Enttäuschung über den Guitavio-Auftritt aus. Sie hatte uns vor über zehn Jahren im Onkel Pö erlebt und erwartete offenbar das gleiche Konzert.

Aber auch für Musiker gilt der weise Satz: "Nur wer sich ändert, bleibt sich treu."   

Ich denke, es ist durchaus verständlich, dass eine Band, die 15 Jahre besteht und im Laufe der Zeit von ganz verschiedenen Musikern geprägt wurde, immer wieder musikalisches Neuland sucht und auch betritt. Klar, die meisten Fans hatten wir, als wir zu Beginn vor allem keltische Folkmusik spielten. Aber irgendwann haben Musiker nun einmal den Drang, auch eigene Ideen umzusetzen. Wir hätten uns verbogen, wenn wir dem nicht entsprochen hätten.

Und wie es so mit den Dingen ist, die man eine Zeitlang auf Distanz gehalten hat - man entdeckt sie irgendwann wieder neu. So finden sich im aktuellen Programm von Guitavio einige Bearbeitungen von traditionellen Folksongs, auf die ich mich bei jedem Konzert besonders freue.

Übrigens, das Konzert auf dem Feuerschiff in Hamburg hat uns Spaß gemacht, und ich glaube den meisten Zuhörern auch. Drei Zugaben und der anschließende CD-Verkauf sind wohl ein gutes Zeichen.

 

Vor über zwei Jahren hatten wir im Industriemuseum in Elmshorn vor vollem Haus gespielt. So war es auch dieses Mal.

Leider war Tobi auf dem Weg von Hamburg nach Elmshorn im Stau stecken geblieben und erreichte das Industriemuseum erst kurz vor Auftrittsbeginn, so dass keine Zeit mehr für einen gemeinsamen Soundcheck blieb. Also Kaltstart. Entsprechend unsicher war auch der Beginn, zumal der Bühnensound alles andere als optimal war. Das Bild änderte sich dann mit dem zweiten Set. Jetzt stimmte alles, und es spielte sich fast von selbst. Guitavio at it's best. Wir kommen sehr gerne zurück. Das Elmshorner Publikum war klasse.

 Erk Böteführ

 

26. März 2002

Ich hätte es wissen müssen: Wenn ich mit Hans-Peter auf der Bühne stehe, gibt es ein Saiten-Massaker. Zwei Gitarrensaiten innerhalb von fünf Minuten, das stellte eine echte Herausforderung an unsere Improvisationskünste. Ich möchte es noch einmal betonen: Es war keine geplante Showeinlage, die Saiten waren nicht angesägt, wie manch einer vermutete. Wer lässt schon gerne ca. 550 Menschen warten, die weiß Gott auch was Besseres zu tun gehabt hätten, als mir minutenlang beim Saitenaufspannen zuzusehen. Ich hoffe, es war wirklich so unterhaltsam, wie die Presse berichtete.  

Trotz alledem - unser fast halbstündiger Auftritt im Rahmenprogramm zum Henner-Krogh-Förderpreis in Westerland/Sylt hat uns "Veteranen" jede Menge Spaß gemacht. Obwohl Hans-Peter und ich nur selten Gelegenheit finden, gemeinsame Konzerte zu geben, gibt es einfach keinen Bruch im gegenseitigen musikalischen Verständnis. Das funktioniert seit vielen Jahren einfach blind. Die Energie, die zwischen uns entsteht, ist gewaltig. Und ich habe das Gefühl, diese hat sich auch auf das Publikum übertragen.

1987 hatten Hans-Peter und ich, noch als "Duo Guitavio", beim 1. Henner-Krogh-Förderpreis den 1. Platz gewonnen. Seitdem war und ist diese Veranstaltung immer wieder fester Bestandteil meiner Jahresplanung, sei es in den ersten Jahren als Mitwirkender oder später als Zuschauer. Und über die Jahre konnte ich beobachten, wie diese Veranstaltung wächst. Mittlerweile ist sie ein wirklicher Förderwettbewerb geworden, der sich vor allem an Sylter Jugendliche richtet und von ihnen kontinuierlich als Herausforderung wahrgenommen wird, um das eigene Leistungsvermögen darzustellen und auch zu feiern. Es hat in den letzten Jahren einen deutlichen Qualitätszuwachs gegeben. Das Können und die Kreativität manches jungen Musikers ist erstaunlich. Und ich denke, es wird noch den einen oder anderen geben, der sich auf dem Sprungbrett dieses Wettbewerbs eine künstlerische Karriere aufbauen wird.

Erk Böteführ

 

10. März 2002

Dieses Mal waren die äußerlichen Voraussetzungen ideal. Kein Schnee, kein Eis konnte die Zuschauermengen abhalten, in den Goosmarkt nach Itzehoe zu kommen, um Guitavio zu sehen. Leider blieben sie dennoch aus. Schade, sie haben einen unterhaltsamen Abend verpasst, der mich vier Gitarrensaiten gekostet hat. Damit war dann die Gage auch aufgebraucht.

Im Ernst. Das zweite Konzert mit unserem "Neuen" Tobi Hübner lief erwartungsgemäß deutlich runder und die Spielfreude war uns sicherlich anzumerken. Und dankbar haben wir registriert, dass die Zuschauer sich alle Mühe gaben ihre wahre Zahl (40-50) zu kaschieren und so taten, als seien sie mindestens hundert. Vielen, vielen Dank - ihr habt uns einen tollen Abend bereitet!

Erk Böteführ

 

1. März 2002

Wir mussten ja schon befürchten, dass unsere Premiere (neues Gruppenmitglied, neues Programm) ins Wasser fällt. Nein, nicht nur wegen des erneuten Wintereinbruchs. Da sind wir ziemlich unerschrocken. Aber fast zwei Wochen hatte Coretta gegen ihre lädierten Stimmbänder anzukämpfen. Sozusagen in letzter Sekunde war der Virus besiegt und die Stimme wieder hergestellt.

Natürlich fehlte uns durch Corettas Komplettausfall Probezeit. Das war beim Auftritt im Bornholdt dann auch nicht gänzlich zu überspielen. Aber es zeigte sich auf der anderen Seite auch, dass unser Neuling Tobi ein Routinier ist, der schwierige Situationen lässig und mit Humor meistert.

Und so hat uns dieses Konzert mit seinen besonderen Herausforderungen und all seiner musikalischen Spontanität sehr viel Spaß gemacht.

Ganz entscheidend zu diesem gelungenen Abend hat die sehr angenehme Atmosphäre im Bornholdt beigetragen. Kleiner, aber feiner Konzertraum und beste Betreuung. Was braucht es mehr, um Guitavio glücklich zu machen.

Erk Böteführ

 

27. Januar 2002

Die Feiertage liegen längst hinter uns, und wir sind mittlerweile wieder fleißig am Proben. Der Einstand in der neuen Besetzung am 23. Februar im Bornholdt, Meldorf, soll natürlich gelingen.
Da Guitavio im letzten Jahr nicht viele Konzerte machen konnte, hatten wir immerhin Zeit, eine ganze Reihe neuer Songs einzuüben. Lasst euch überraschen.

Besucher unserer Galerie haben vielleicht bemerkt, dass die meisten Fotos von Christoph Padel stammen. Christoph ist ein Freund aus alten Sylter Tagen, den es mittlerweile wieder in seine Geburtsstadt Hamburg verschlagen hat. Er hat den Weg von Guitavio von den Anfangstagen bis heute bei vielen Auftritten fotografisch dokumentiert, so dass wir auf ein stattliches Archiv blicken können.
Neben der Portrait- und Bühnenfotografie hat Christoph ein Faible für die Landschaften Skandinaviens, Griechenlands - und wie könnte es anders sein - Sylts.
Wir freuen uns, dass er auch am 23.2. im Bornholdt wieder dabei sein will.

Erk Böteführ

 

27. Juli 2001

Die Galerie Fünf-Giebel-Haus in Friedrichsstadt gehört zu den Spielorten, die wir regelmäßig besuchen. Das Ambiente ist einmalig. Wir fühlen uns mit unserer Musik dort sehr gut aufgehoben.
Nachdem wir die letzten Jahre immer mit Anlage in den eher kleinen Raum eingezogen sind, haben wir dieses Mal nahezu unverstärkt gespielt. Der Bass wurde über einen kleinen Bassverstärker abgenommen, den Gesang haben wir nur über eine Monitorbox verstärkt. Es klappte hervorragend.
Die neuen Songs in unserem Programm wurden vom Publikum sehr gut aufgenommen. Besonders "If I needed rain" von Julian Dawson und Hennings "Irish Bastard" fanden viel Beifall.

19. Juni 2001

Am 17. Juni hatte Guitavio einen denkwürdigen Auftritt in Westerland auf Sylt. Unser neuer Bassist Henning Telge hat sich bei seinem ersten Guitavio-Konzert bestens eingeführt.

Mit einer ausgiebigen Session im Zug begann mittags unsere Fahrt von Itzehoe nach Sylt. Vielen Dank dem überaus netten und fröhlichen Schaffner, der sich schließlich sogar zu uns setzte. Ein Hurra auf die Bahn.
Wir waren zeitig gefahren, um noch etwas von der Insel zu sehen. Guitavio hat zwar seine Wurzeln auf Sylt, aber von den Gründungsmitgliedern ist außer mir längst keines mehr dabei. Ute und Coretta kannten nur Westerland. Also haben wir noch zusammen mit unserer Begleiterin Ina eine Tour nach List, Kampen, Braderup und Keitum gemacht.

Fast unbegreiflich, dass Guitavio vor sieben Jahren zum letzten Mal auf der Insel gespielt hat. Es war mal wieder an der Zeit. Als wir im Theatersaal ankamen, gab es einen großes Hallo - viele bekannte Gesichter. Selten gab es solch eine nette Betreuung: Herzlichen Dank an Moni, Frauke, Michael und all die anderen.
Wieder im Zug trafen wir auf eine afrikanische Gruppe, mit denen wir eine Mischung aus unseren Songs, Gospels und afrikanischen Volksliedern zelebrierten. Waren unsere Darbietungen auf der Hinfahrt noch relativ zahm gewesen, ging auf der Rückfahrt jetzt die Post ab. Die Trommelorgien und Gesänge dürften mehrere Waggons beschallt haben. Kurz nach 24 Uhr erreichten wir völlig erschöpft Itzehoe, um dann unsere Fahrt nach Kellinghusen, Kiel und Hamburg per Auto fortzusetzen.

Erk Böteführ

23. April 2001

Wie wir erfahren haben, ist am 11.April Davy Steele gestorben. Davy Steele war Liedermacher und in den letzten Jahren vor seiner Erkrankung Sänger und Gitarrist der Battlefield Band. Coretta und ich haben ihn bei einem Konzert der Battlefield Band in Kellinghusen kennen gelernt. Er hat uns durch sein offenes und fröhliches Wesen sehr beeindruckt. Nur zu gerne folgten wir seiner Einladung zu einer gemeinsamen Session mit der Battlefield Band im Itzehoer Goosmarkt. Davy hat uns seine Version von "Sinner Man" beigebracht. Wir haben dieses Traditional mit Guitavio bei verschiedenen Konzerten gespielt. Einen Mitschnitt dieses Stückes vom Guitavio-Weihnachtskonzert (Guitavio und Gäste) am 4.12.98 findet ihr im Download.

Erk Böteführ

 

12. März 2001

Nach längerer (Baby)pause hat Guitavio mit dem ca. einstündigen Konzert beim 4. internationalen Kellinghusener Folk & Blues Festival des PEP-Kulturvereins wieder die Bühne betreten - jetzt aber als Trio. Für uns war es natürlich wichtig herauszufinden, ob unser Programm auch ohne Keyboard funktioniert. Es läuft und anscheinend sehr gut. Das sorgfältige Werkeln an den Arrangements hat gelohnt, und es gibt so manches Stückchen Arbeit, auf das wir sehr stolz sind. Die Reaktion des Publikums war überaus positiv. Natürlich waren wir bei aller Bühnenroutine nervöser als sonst. Aber nach wenigen Stücken hatten wir uns frei gespielt.
Welch Freude, dass eine ganze Reihe von Fans und Interessierten sich auf den Weg nach Kellinghusen gemacht hat, um uns zu hören. Vielen Dank an Euch. Dank aber auch denjenigen, die bei aller Anerkennung manch konstruktive Anregung für uns hatten.

Wir waren froh, dass wir den Abend eröffnen konnten, um uns anschließend ruhig und ausgeglichen einem tollen Programmangebot widmen zu können.
Julian Dawson, der vielen im Publikum nicht bekannt war, hat einen fulminanten und witzigen Auftritt hingelegt. Seinem Ruf als erstklassiger Entertainer wurde er in jeder Weise gerecht. Mit "If I Needed Rain" hat Julian Dawson einen tollen Song im Programm, der uns sehr angesprochen hat. Er hat uns erlaubt, ihn zu covern. Es ist also durchaus möglich, dass ihr diesen Song demnächst auch von Guitavio hören könnt.

Liederjan servierten uns einen Ausschnitt ihres Jubiläumsprogramms, worauf ich mich sehr gefreut habe. Es macht einfach Spaß, auch die alten Sachen ab und zu wieder zu hören - und was bei Liederjan nicht unwichtig ist - zu sehen. Dass sie ihr Programm mit dem irischen Standard "Black Velvet Band" eröffneten, war eine gelungene Überraschung, aber kein "Schock", Jörn!

Brian McNeill beendete den Abend. Er hat wieder einmal gezeigt, welch begnadeter Instrumentalist er ist. "Carolan's Draught", auf der Concertina gespielt, hat mir schlichtweg die Socken ausgezogen. Über seine Künste an der Geige braucht man wohl kein Wort mehr zu verlieren.
Was diesen Abend in der Kellinghusener Ulmenhofschule hinter den Kulissen auszeichnete, war der kollegiale, uneitle und herzliche Umgang der Musiker untereinander. Das wurde dann auch für das Publikum sichtbar, als Julian Dawson und Brian McNeill zwei Stücke zum Besten gaben.

Die klangliche Gestaltung eines solchen Abends liegt in der Verantwortung der Leute am Mischpult. Bernd und Olli haben sehr gute Arbeit geleistet. Vielen Dank für den hervorragenden Sound.

Erk Böteführ


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